November 2017
aktuelle Termine


  • Verkaufsstand am B.B.W.-Weihnachtsmarkt in Abensberg
    Dienstag - 28.11.2017 - 16:30-20:30 Uhr
    Mittwoch - 29.11.2017 - 16:30-20:30 Uhr
  • Verkaufsstand am Bismarckplatz-Weihnachtsmarkt in Regensburg
    Freitag - 08.12.2017 - 14:00-21:00 Uhr
    Samstag - 09.12.2017 - 11:00-21:00 Uhr
    Sonntag - 10.12.2017 - 10:00-19:00 Uhr
  • Kein Stammtisch im Dezember 2017
  • Stammtisch in Abensberg, Jungbräu
    Mittwoch - 24.01.2018 - ab ca. 18:00 Uhr



Herbst 2017
aktuelle Termine


  • 1. Engagement-Messe in Regensburg, Continental-Arena

    Sonntag, 24. September 2017, 11:00-17:00 Uhr, gut erreichbar mit dem Shuttlebus der RVB
    Hier präsentieren sich 63 Gruppierungen, die sich ehrenamtlich engagieren. Dabei sind auch die
    "Kloster Säben Freunde e.V."
  • Herbstfahrt nach Säben: 29. September - 3. Oktober 2017
    (Anmeldung zu dieser Fahrt bei Hermann Messerer)
  • Stammtisch am Mittwoch, 11. Oktober 2017, 18:00 Uhr, im Jungbräu Abensberg
  • Der Stammtisch im November ist in Vorbereitung



März 2017
aktuelle Termine

  • Stammtisch am Mittwoch, 19. Juli 2017, 18:00 Uhr, im Krinninger-Garten, Abensberg (Anmeldung unbedingt erforderlich!)
  • Stammtisch am Mittwoch, 6. September 2017, 18:00 Uhr, im Steidlewirt, Regensburg
  • Herbstfahrt nach Säben: 29. September - 3. Oktober 2017
    (Anmeldung zu dieser Fahrt bei Hermann Messerer)




Ostern 2017
Osterbrief 2017

Ja, Er ist wahrhaft auferstanden. „Er ist erstanden von der Marter alle, "des sollen wir alle froh sein“, jubeln wir am Ostermorgen. Die Karfreitagsdepression ist überwunden. Am Karfreitag sangen wir noch: „Was du, Herr, hast erduldet, ist alles meine Last; ich hab das verschuldet, was du getragen hast.“
Du, der Unschuldigste von allen: auch fiir mich gestorben am Kreuz, nach dem Willen des Vaters, der Sühne fordert seit der Schuld Adams.
Wir alle sind in dessen Schuld als Erben verstrickt für alle Zeit, schon vom Mutterschoß an. Wir haben Gott so erzürnt, dass er sogar seinen geliebten Sohn als Sühnopfer einfordert, so interpretiert die Bibel.
Ein leidender Gottessohn, Opfer eines Sühne fordernden Gottes. Welch ein Gott?
Hätte er nicht auch anders gekonnt?
Dieses, seit Jahrhunderten tradierte Gottesbild ist heute vielen nicht mehr plausibel, ist in Kritik geraten, nicht erst seit Jean Paul, Nietzsche oder Feuerbach, Marx oder Freud, bis hin zu Dawkins"„Gotteswahn“. Die Griechen auf dem Areopag schüttelten damals den Kopf über die Predigt des Paulus: „von der Torheit des Kreuzes“, von einem Gott, der leiden musste. Dieser Gott aber leidet nicht nur, erleidet mit uns und in Christus fiir uns. Er stirbt seinen Tod mit ihm am Kreuz. Er macht sich selber zum Opfer und erlöst und befreit uns aus Sünde und Tod in die Auferstehung hinein. So bleibt die „Frohe Botschaft“ von der Auferstehung nicht am Kreuz hängen, sondern strahlt am Ostermorgen auf und wandelt so die Schuld „mea maxima cuipa“ in eine „felix culpa“, die eine glückliche Versöhnung bringt.
Diese Einheit von Schuld und Versöhnung ist nur in Gott, dem Allbarmherzigen transparent. Franziskus stellt sie, diese Barmherzigkeit immer wieder in die Mitte des Evangeliums. Aber dieser barmherzige Gott ist vielen angesichts der chaotischen und brutalen Wirklichkeit der Welt verborgen oder abhanden gekommen, wie auch das Bild vom „leidenden Gottesknecht“, mit dem die biblischen Texte argumentieren und die Gläubigen konfrontieren. Vielleicht ist dies der tiefste Grund der Glaubenskrise der christlichen Kirchen heute.
Nicht Gott ist es, der in Krise geraten ist, sondern unsere menschengemachten Gottesbilder, die nicht mehr zur erlösenden Botschaft Jesu passen. Dieser Gott lebt, auch wenn viele oder selbst auch wir nicht mehr an ihn glauben können oder wollen. „Gott ist tot: Nietzsche“ pinselte jemand auf die eingestürzte Berliner Mauer und darunter: „Nietzsche ist tot: Gott“, antwortet der Glaube.
Ja, er ist ein Gott, der seiner Schöpfung treu bleibt. Er ist so sehr in die Menschen verliebt, dass er seiber Mensch wird, herabsteigt in die Niederungen menschlicher Abgründe, zu den Toten in der Unterwelt geht und so seine bedingungslose Liebe „sola gratia“, wie Luther sagen würde, weit über den Tod hinaus zeigt. Dieses sühnende Opferhandeln manifestiert sich in der Inkarnation, in der Menschwerdung des Gottessohnes, in der "Kenosis" Gottes, wie die Theologen sagen, und vollendet sich in der Auferstehung, die den ganzen Heilsprozess im Kosmos zur Vollendung und Versöhnung bringt, in „Christus Omega“ (Teilhard de Chardin).
Die Barmherzigkeit Gottes ist größer als alles menschliche Gerechtigkeitsempfinden. Er hat auch dann noch Möglichkeiten, wenn fiir den Menschen nichts mehr möglich scheint. Bei Gott ist nichts unmöglich. Dies ist die Quintessenz des christlichen Glaubens, von dem Paulus den Korinthern (i Kor I5, 13-i4) schreibt: „Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung und unser Glaube sinnlos“, und trostlos, füge ich hinzu.
Aber, weil Gott, wie unser Glaube sagt, wie die Schrift verkündet, und die Zeugen erlebt und erfahren haben, weil er lebt und auferweckt wurde, werden auch wir auferweckt werden und in ihm leben. Deshalb legitimiert und rechtfertigt sich der christliche Glaube in der Realität der Geschichte selber, wie in keiner anderen Religion oder Weitanschauung sonst. Er manifestiert sich historisch in der Geschichte, im Leben und Sterben Jesu, weil er siebst den ganzen Menschen mit all seiner Menschlichkeit, Schuld und Schwäche mit in sein Sterben und Auferstehen hineinnimmt.
Was uns als Christen noch in unser letzten Verzweiflung Halt geben kann, ist der Schrei Jesu selber, wo er noch im Tod und Sterben seinen Geist in die Hände des Vaters haucht. Auch Benedikt XVI. bindet in seinem Jesusbuch (Bd.II) die historische Gestalt Jesu über seinen Tod hinaus mit der Wirkungsgeschichte seiner Botschaft in der Gemeinschaft der Glaubenden zusammen, in denen Jesus fortlebt. Die Jünger von Emmaus erkannten ihn trotz ihrer anfänglichen Enttäuschung beim Brotbrechen am gemeinsamen Tisch des Herrn. Ja, Glaube braucht Dialog und Kommunikation, braucht gemeinsame Interpretation von Erfahren und Erleben. „Noch in der selben Stunde ..." brachen die Emmausjünger nach Jerusalem auf und sie erzählten von ihrer Überzeugung und Begegnung mit Jesus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen, der in ihren Herzen, in ihrem Handeln und Tun lebt und nicht vergeblich gestorben ist. Der Zweifler Thomas erkannte ihn an seinen sichtbaren Wundmalen, in denen das ganze Leid der Weltgeschichte geborgen ist, mit hineingenommen in seine Auferstehung und Erlösung. Das ist ihm Beweis dafiir, dass Gott sich über den Tod hinaus zum Gekreuzigten bekennt und auf der Seite der Opfer steht. Er lässt diese nicht die ewigen Verlierer der Geschichte sein. Aber auch die Täter bleiben nicht ungeschoren, weil sie von den Opfern beschämt, und vor einem „gnädigen Gott“ gar nicht anders können als auf die Knie zu sinken. Und wenn Jesus am Kreuz noch seinen Peinigern vergibt, wird sich auch Gott der Täter und Sünder erbarmen, und seine Sonne scheinen lassen über Gute und Böse (siehe Mt 5,45). "... wie auch wir vergeben unseren Schuldigem."
Dies ist nur ein bescheidener Versuch, sich der Torheit des Kreuzes und der Herrlichkeit der Auferstehung mit unser begrenzten Vernunft zu nähern.
Auch fiir Giovanni Vattimo, den italienischen Philosophen, gelten Tatsachen nicht direkt als zugängig, sondern sind nur über Interpretationen relevant fiir unser Verstehen. Die Welt ist zwar die Gesamtheit aller Tatsachen, nach Wittgenstein, aber das Ganze ist eben mehr als die Summe aller Teile. Und diesen Mehrwert erkennen wir nur mit dem Herzen, frei nach A. de Saint-Exupery, in der Liebe, der wir in Christus begegnen, bewusst oder unbewusst.
Gott, der alles „gut, ja sehr gut“ gemacht hat, um im Bild der Genesislesung in der Osternacht zu bleiben, wird zuletzt auch für ein gutes Ende sorgen, fiir alle und alles, an dem Tag, an dem er alles und über allem sein wird in Herrlichkeit.
In diesem Glauben, in Hoffnung und Liebe zu Christus, dem Auferstandenen, darf ich uns allen ein frohes und ewiges Osterfest wünschen.

Euer
Hans Eberhardt



Weihachten 2016
Weihnachtsbotschaft 2016

Keine Weihnachtsrede diesmal 
Zugegeben, es ist etwas gewagt, eine Weihnachtsrede mit einem Zitat aus dem Streiflicht der SZ vom 11.12.2016 zu beginnen. Als der kürzlich verstorbene, erste Amerikaner im Weltraum, John Glenn, von seinem Ausflug ins All auf der Erde zurück war, wurde er gefragt, ob das seinen Glauben gestärkt habe. Er antwortete: „ ...man pralle zwar nicht direkt mit Gott zusammen, wenn man in den Himmel geschossen wird, aber dessen Schöpfung sehe man von oben mit anderen Augen, staunend und dankbar.“ 
Die Astronauten wurden hoch geschickt, „ ...um nach den Sternen zu greifen... “, schreibt der Autor weiter. Aber, ist es nicht umgekehrt an Weihnachten? Nicht der Mensch greift nach den Sternen, sondern Gott greift nach den Menschen. Wir sind die Sterne für Gott, nach denen er sich sehnt. Und sind wir nicht alle Raumfahrer, aber bleiben doch mit den Füßen auf dem Boden dieser Erde. Vielleicht ist unser Weihnachtsglaube auch so ein Greifen und Suchen nach Sternen, nach einem Stern, zu dem wir unterwegs sind. 
Am besten bringt es Johannes auf den Punkt, in seinem Prolog zum Evangelium, in seiner Frohbotschaft vom „Wort“, das Fleisch geworden ist, bei uns gelandet ist (descendit de coelo, so heißt es im Credo). Herabgekommen auf die Erde, „et homo factus est“, und Mensch geworden ist. „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott ist das Wort“, der „Logos“, wie Johannes sagt. Und seit mehr als zweitausend Jahren quälen sich Theologen, Philosophen, Künstler und Wissenschaftler, diesem „Wort“ eine Be-Deutung zu geben und Leben einzuhauchen. Dies ist Aufgabe der Theologen. Auftrag der Verkündigung ist es, diese Botschaft vom „Mensch gewordenen Gott“ auf den Markt zu tragen, wie Paulus damals auf dem Areopag in Athen, „gelegen oder ungelegen“. Diese Botschaft darf nicht auf dem Christkindlmarkt verramscht werden oder im Glühweindunst verdampfen, sonst bleibt nur ein schwerer Kopf und außer Spesen wieder nichts gewesen, und nichts als der alljährliche Weihnachtsblues nach den Feiertagen. Unsere postfaktische Gesellschaft interessiert sich scheinbar nicht mehr für die Fakten wie Klimawandel, Umweltzerstörung, Hunger und Elend, sondern nur für ihre eigenen Gefühle und Befürchtungen. Sie dreht sich nur mehr um sich selbst. 
Der Horizont des Humanen endet am Egoismus des eigenen Tellerrandes. Ja, abstrakte Theologie allein ist die theoretische Seite des Glaubens. Sie muss zum Leben erweckt, zur Tat schreiten. Diese Botschaft darf aber, weit weg von der Realität, keine bloße theologische Kopfgeburt bleiben, sondern muss vom Kopf auf die Füße gestellt, gleichsam geerdet werden, sich im Leben jedes Einzelnen auswirken, sowie das ewige „Wort“ Fleisch geworden ist im göttlichen Sohn. Transzendenz und Immanenz, Ewigkeit und Zeitlichkeit, Himmel und Erde berühren sich. Gott und Mensch werden eins im „Logos – Christus“. So deutet Giovanni Vattimo, der italienische Philosoph, das Geheimnis der Menschwerdung, als „Herabsteigen“, als „Kenosis“ Gottes, der sich seiner Allmacht entäußert und sich so klein macht, dass er in eine Krippe passt. Und wer ihn sehen will, muss sich zu ihm herabbeugen, muss selber herabsteigen vom hohen Ross, muss es wie Gott machen, und Mensch werden, wie Bischof Kamphaus, der Vorgänger des berüchtigten Limburger Bischofs Tebartz-van-Elst, welcher seine Krippe zum Palast vergoldete, der die Mitra mit dem Schurz des Dienstes am Menschen vertauschte und so viel Ärgernis erregte. Der Tempel des menschgewordenen Gottessohnes ist der Stall von Bethlehem, nicht der Palast des Herodes in Jerusalem. Diese Weihnachtsbotschaft übertrifft und überbietet alles Denken und widerspricht jeder menschlichen Logik, die auf Macht, Gewalt und Herrschaft gebaut ist. Gottes Sohn kommt in die Welt und kommt uns auf dem gleichen Weg entgegen, auf gleicher Höhe, als Mensch, als Kind von armen Eltern, als Flüchtling, als Asylant und als Herbergssuchender. Freilich darf diese Botschaft nicht auf bloße Frömmigkeit reduziert oder gar provinziell banalisiert werden und auf den Christkindlmarkt beschränkt bleiben, wo süßer und lieblicher die Kassenglocken nie klingen, als in der „Oh du fröhlichen Weihnachtszeit“, die früher einmal Advent hieß und eine Zeit der Stille, der Vorfreude und inneren Einkehr war. Aber es geht auch nicht nur um historisch-kritische Überzeugung, sondern um eine glaubwürdige Deutung des Weihnachtsgeschehens. Es geht um eine geerdete Frömmigkeit, die für heutiges Denken die „göttliche Kenosis“ der Menschwerdung des göttlichen Logos sichtbar und erfahrbar macht. Dass diese Frömmigkeit nicht nur in den Kopf steigen soll, machen die Weihnachtsgeschichten bei Matthäus und Lukas deutlich. Sie bringen den göttlichen Logos auf die menschliche Erde herab, wo Maria und Josef ins Spiel kommen. Ja, auch Josef, der Mann Marias, ist in den Stammbaum Jesu einbezogen. Maria, aus ihr (ex Maria virgine) geht das göttliche Kind, der Sohn des lebendigen Gottes, im Heiligen Geist hervor (de santo spiritu). Das ist der Retter, der Erlöser, der Messias, seit ewiger Zeit erwartet, von den Propheten verheißen und von Israel heiß ersehnt. Er wurde dem Josef anvertraut, von den Weisen aus dem Morgenland gesucht und von den Engeln auf dem Hirtenfeld verkündet. Mit ihr beginnt das „heilige Experiment“ Gottes mit den Menschen. Er selber wird Mensch, damit auch wir Menschen Gott näherkommen, der mit uns durch Dick und Dünn geht, vor allem dann, wenn wir mit ihm gehen, wenn es sein muss auch bis ans Kreuz. Er ist das Alpha und das Omega, wie Teilhard de Chardin sagt, und so, der nur ihren eigenen Gesetzen folgenden blinden Evolution eines Darwin ein positives Ziel in der endgültigen Vollendung, in der Verschmelzung von Evolution und Heilsgeschichte im Christus – Omega setzt. So wird der Glaube tragfähig als Heilsweg und gibt dem Leben Sinn und Hoffnung, Hoffnung auf den Weg zum Heil der Welt. Und Hoffnung ist allemal besser als Verzweiflung oder Resignation. Sie macht adventliches Warten sinnvoll, weil sie auf eine Zukunft hin aus ist, die unsere Zukunft ist und uns auch mitverantwortlich macht, weil wir als Gottes Ebenbild zur Mitarbeit an der Vollendung der Schöpfung in diesem Heilsprozess berufen sind. 
Aber eine „Friedenspolitik“, die diesen Heils- und Friedensprozess mit Waffengewalt erzwingen will, denkt nicht Gottes Gedanken. Frieden kommt nicht aus Gewehren und Bomben, sondern von den Menschen, die den Friedensweg gehen. Vielleicht ersetzt das Friedenslicht die Friedens- und Ostermarschierer. Das Friedenslicht, das von Bethlehem ausgeht und in diesen Tagen symbolisch durch Kinder und Pfadfinder in alle Welt verteilt wird, als Stern von Bethlehem, dem damals die Weisen aus dem Morgenland folgten, von den Sternsingern von Haus zu Haus getragen. Ja, wir brauchen so einen Stern, der uns voran leuchtet und voraus zieht auf dem Weg zur verheißenen Herrlichkeit, bis Er wiederkommt. „Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit Bewunderung und Ehrfurcht“, sagt Kant, dessen Vorname Immanuel – nomen est omen – bereits alles sagt. Immanuel, wie schon die Propheten den Erlöser nannten. Und Kant weiter: „Der gestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.“ 
Auch die alten Babylonier und Ägypter orientierten sich an den Sternbildern und banden ihren „Lebenskarren“, ihr Schicksal an einen Stern. Dieser Orientierungsstern, vielleicht ein Fixstern, muss außerhalb der eigenen psychischen und physischen Reichweite liegen, darf nicht wie der Mercedes-Stern auf dem Kühler der eigenen Luxuskarosse montiert sein, darf auch nicht der Bug des eigenen Lebensschiffes sein, sonst dreht sich das Schiff ziellos im Kreis, dem eigenen Ich ausgesetzt, und der Steuermann weiß nicht, wohin ihn der Wind treiben wird, und unser Weg findet keine Orientierung und hat kein Ziel. „Und sie, die drei Weisen sind gemeint, zogen auf einem anderen Weg, einem neuen Weg, heim in ihr Land“, erzählt Matthäus weiter. Nachdem sie den Traum ihrer Sehnsucht und Hoffnung erfüllt sahen, hatten sie den Ballast von Gold, Weihrauch und Myrrhe vor der Krippe abgeladen und zurückgelassen. 
Ja, darauf kommt es an, den richtigen Stern zu finden, an den wir unseren Lebenskarren binden, den Stern, der uns in dunkler Zeit durch Wind und Wellen voran leuchtet und begleitet. So einen Stern wünsche ich uns allen, einen Stern, der uns von der Krippe auf den Heilsweg führt, wo all unsere Hoffnungen gestillt werden, und nicht nur Wünsche, sondern wo all seine Verheißungen in Erfüllung gehen. 
Ihnen und Ihren Lieben ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr 2017 
Für die Kloster Säben Freunde e.V. - Ihr Hans Eberhardt 




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