31.05.2022
Einladung zur Jahreshauptversammlung, Termine

hiermit erfolgt die Einladung zur Jahreshauptversammlung, die am Dienstag, 28. Juni 2022, 17:00 Uhr wieder im B.B.W. St. Franziskus Abensberg stattfindet. Folgen Sie der Beschilderung zum Tagungsraum 5/6. Bitte melden Sie sich zur Jahreshauptversammlung an.

Ein "Stammtisch" im Sommer würde dem Vereinsleben guttun. Geplant ist ein Treffen in Abensberg, der Termin wäre der Dienstag, 19. Juli 2022, eine Einladung folgt.

Für die Herbst-Fahrt nach Südtirol gibt es zwei mögliche Termine:
30. September - 04. Oktober 2022 oder 01. Oktober - 05. Oktober 2022
Für den zweiten Termin gibt es eine Reservierungs-Option im Priesterseminar in Brixen. In der Jahreshauptversammlung soll der Reise-Termin festgelegt werden, danach können Sie sich bei Hermann Messerer verbindlich anmelden.



Pfingsten 2022
Pfingstbrief 2022

Liebe Freundinnen und Freunde vom Kloster Säben,

diese Sätze stehen über den Texten zur Liturgie am Pfingstsonntag, die die Erzabtei St. Martin zu Beuron herausgibt. Und dieser Satz: „er ist die letzte, äußerste Gabe Gottes für die Welt.“ hat mich betroffen. Das heißt ja, dass der Heilige Geist, den Jesus seinen Freundinnen und Freunden zum Abschied verspricht, dieses ganze wunderbare Geschehen um Jesus, der Mensch wird, weil Gott die Menschen einfach nicht aufgeben will, weil er nur das Beste für sie will, weil er so weit geht, selber für die Menschen, für uns zu sterben, dass der Geist das alles noch toppt, steigert, irgendwie zur Vollendung bringt. Und da muss ich mich fragen, wie ich diesen Geist, dieses innere Geheimnis Gotts denn so wahrnehme in meinem Leben, in meinem Handeln, in meinem Denken. Und auch in meiner Kirche.

Klar, Gott ist wichtig, fundamental für mich, und Jesus auch, sein Reden und Tun, seine Botschaft und sein Vermächtnis. Und ich denke schon, dass sie die Grundlage sind für Entscheidungen, für Haltungen, für das Verhalten in meinem Leben.

Aber wo hat dieser Heilige Geist seinen Platz, seine Bedeutung? Wo spüre ich, wo realisiere ich in meinem Denken, in meinem Glauben seine Gegenwart? Wenig hilfreich dabei sind diese lustigen Anekdoten von Priestern oder Bischöfen, die das Fenster öffnen oder Brotkrumen auf die Fensterbank streuen, um den Heiligen Geist anzulocken, einzulassen, diesen Geist, der als weiße Taube dargestellt wird. Diesen Geist, den wir anscheinend immer von außen erwarten, von oben, von irgendwoher, aber nicht aus uns selber heraus. Vielleicht liegt dieser Vorstellung ja diese Erzählung zugrunde, dass die Jüngerinnen und Jünger Jesu an Pfingsten mit dem Heiligen Geist erfüllt worden sind, in Form von Flammen, die von oben herabfielen. Und dabei vergessen wir, dass die Apostel uns mit ihren Erzählungen und Berichten über Jesus als Gottes Sohn auch diese „Begeisterung“ überliefert haben, dieses „innerste Geheimnis Gottes, seine letzte, äußerste Gabe“. Sich dessen immer wieder bewusst zu machen, könnte uns schon beruhigen, uns helfen, mit so manchen Vorwürfen und Anfeindungen, so manchen Anfragen und Infragestellungen als Christinnen und Christen gelassener oder ungezwungener umzugehen.

Wenn da nicht auch noch die folgenden Sätze stehen würden.Er erneuert die Schöpfung von innen her, er lässt nichts so, wie es war. Davor haben wird doch Angst, dass nichts so bleibt, wie wir es gewohnt sind. Dass alles sich verändert, dass wir uns auf nichts mehr berufen und verlassen können. Dass wir uns auf etwas Neues einlassen müssen. Unsere Welt, unsere Gesellschaft verändert sich so schnell, ungeahnte technische Möglichkeiten, atemberaubende wissenschaftliche Erkenntnisse, dass wir kaum Schritt halten können, dass wir unwillkürlich an unseren Erfahrungen, an unseren Vorstellungen, an unseren Traditionen festhalten wollen. Da fühlen wir uns sicher. Damit können wir umgehen.

Und genau an diesem Punkt treffen wir auf unsere Vorfahren im Glauben. Auch sie mussten ihre ganze Tradition, ihre Vorstellung von Gott, die theologischen Erkenntnisse und Lehren in Frage stellen, aufgeben, sich auf eine neue, oder zumindest wesentlich veränderte Lehre von Gott einstellen. Was sich in Jahrhunderten entwickelt hatte, was Menschen in all ihren Lebenssituationen und Fragen begleitet hatte, was Heil und Befreiung verhieß, sollten sie neu denken und verkünden.

Und in der Bibel wird davon erzählt, dass es für sie auch nicht einfach gewesen ist. Sie sind davongelaufen, sie haben Jesus verleugnet, sie konnten es einfach nicht glauben, sie rangen immer wieder mit den Vorschriften ihres Glaubens, mit den neuen Fragen und Anforderungen.

Sie haben sich darauf eingelassen, sie haben sich dafür eingesetzt, sogar ihr Leben dafür aufs Spiel gesetzt.

Wer an die Kraft dieses Geistes glaubt und um sein Kommen bittet, muss wissen, dass er die göttliche Unruhe herbeiruft. Diese „göttliche Unruhe“ heißt für mich, dass es keine Situation im Leben gibt, in der wir uns auf gewonnene Einsichten zurückziehen dürfen, auf Traditionen, weil es schon immer so war, auf unseren Vorstellungen und Bildern von Gott bestehen dürfen. Unser Gott ist ein lebendiger Gott, einer, der mitgeht in allen Bereichen unsers Lebens, der sich auch verändert mit unseren Erfahrungen, mit unseren Problemen, mit unserem Leben. Es ist aber auch einer, den wir nicht suchen müssen, mühsam und auf verworrenen Wegen. Weil er ja einfach schon da ist, in uns, als äußerste Gabe in Form des Heiligen Geistes.

Dass wir diesen Geist, unseren Gott, in uns spüren und zusammen mit ihm unser Leben gestalten können, das wünsche ich uns allen an diesem Pfingstfest 2022.

Hermann Messerer



Ostern 2022
Osterbrief 2022

irgendwie scheint momentan nirgends Licht zu sein am Horizont.
Wenn ich mir die aktuellen Coronazahlen ansehe, dann kann ich nur den Kopf schütteln und mich staunend fragen, wie man in dieser Situation alle Bemühungen einstellen kann, die Pandemie endlich in den Griff zu bekommen. So schön es klingt, auf die Eigenverantwortung der Menschen in unserem Land zu setzen, so sinnvoll es ist, alle mit in die Verantwortung zu nehmen, so hilflos stehe ich vor den viel zu vielen Coronatoten und den Inzidenzwerten. Und wenn ich dann die Bilder sehe von den 10 000 Besuchern, die eng gedrängt und ohne Masken und ohne Hemmungen den Palmatoranstich auf dem Adlersberg feiern, dann beschleicht mich nicht nur leise Angst, dass das mit der Eigenverantwortung ein sehr gefährlicher Versuch ist.

Auch auf der „zweiten Baustelle“, unserer Kirche scheint so vieles eher grau und dunkel als licht und hell. So Viele warten auf klare Worte, auf ehrliche Entschuldigungen, auf mutige Entscheidungen, die unsere Kirche in der Zeit und in der Welt ankommen lassen. Viel zu viele Entscheidungsträger sind ängstlich und übervorsichtig, vertrauen eher den Traditionen und Erfahrungen aus vielen Jahrhunderten – und vielleicht zu wenig dem Wirken des Geistes, den Jesus bei seinem Abschied seinen Jüngern und damit auch uns zugesagt hat, damit sie sich und wir uns geborgen und gehalten und begleitet fühlen können. Er wird uns nie allein lassen, selbst dann nicht, wenn wir uns tatsächlich mal falsch entscheiden sollten.

Und dann fängt einer auch noch einen Krieg an, mitten in Europa, direkt vor unserer Tür. Und wir werden offensichtlich immer mehr hineingezogen, ob wir nun Waffen liefern oder nicht. Ein älterer Freund erzählte mir, dass er als Kind den Krieg noch miterlebt hat und er sich selber wundert, wie präsent und bedrohend diese Erinnerungen mit den Bildern der zerbombten Häuser und Städte wieder hochkommen, Erinnerungen, die er schon so lange überwunden und verarbeitet gemeint hat. Er – und auch ich – fragt sich, warum die Menschen nichts lernen aus Leid und Trauer, aus Elend und Schmerz. Da kann man schon schwarz sehen für unsere Zukunft, für die Menschen.

All diese Hilflosigkeit, die Sorgen, die Ängste, haben für mich in diesem Jahr die Fastenzeit überlagert, in den „Schatten gestellt“. Und so mancher Vorsatz für die Fastenzeit ist untergegangen oder hat an Bedeutung, vielleicht sogar an Sinn verloren. Dieses Licht, das von Ostern her für mich schon immer durch die Fastenzeit strahlt, als Hoffnungsschimmer, als Wegweiser, als Motivation und auch als tragender Sinn, dieses Licht wurde verstellt durch die aktuellen Ereignisse, durch die Enttäuschungen, durch die Hilflosigkeit. Wenn man so gefangen ist von Tod und Trauer, von Not und Leid, wird es schwierig, sich vorzubereiten auf Auferstehung und Leben und Hoffnung und Freude.

Glutnester suchen,
draußen in der Nacht,
mit der bloßen,
der nackten Hand aufnehmen,
zum Mund hinaufheben,
Luft reinpusten,
bis sie heller leuchten,
bis ich Feuer fange,
brenne,
wieder Fackel bin
und
zündeln kann.
(Helmut Krausser)

Dieses Gedicht beschreibt für mich meine, vielleicht auch unsere, Situation sehr treffend. Irgendwie scheint überall das Feuer ausgegangen zu sein, nicht mehr hell lodern zu können, keine Nahrung, keine Strahlkraft mehr zu haben. Nur unter der schwarzen Oberfläche, der verkohlten Kruste schwelt noch etwas Glut. Die gilt es zu suchen. Die gilt es zu finden. Die gilt es zu retten, die letzten Reste des Feuers, das einmal in uns brannte. In uns und in unserem Leben. Das uns den Weg erleuchtet und gewiesen hat.

Und ich muss mich darauf einlassen. Ohne Angst, mir die Finger zu verbrennen, ohne zu großer Vorsicht hinter feuerfesten Handschuhen oder einer Kohleschaufel. Ich muss die Hand ausstrecken, meine Hand, selber aktiv werden.

Dieser Glut wieder Leben einhauchen, wie Gott uns Menschen den Lebensatem eingehaucht hat. Nicht müde werden, zu pusten, zu blasen, zu hauchen, bis wieder Flammen hochzüngeln, aus der Glut in meinen Händen auflodern, neu leben.

Und dann bleibt nicht aus, dass ich mich selber anstecke, dass ich selber wieder Feuer fange, begeistert bin, vom Leben, von meiner Kirche, von den Menschen um mich herum. Dass ich wieder leuchten kann für alle, die im Finstern verloren sind. Ein Licht auf dem Berg, das gar nicht verborgen bleiben kann und verborgen bleiben will. Eine Fackel sein.

Und wenn dann das Feuer in mir wieder brennt, kann ich es weitergeben, kann andere damit anstecken. Zündeln, im positiven Sinn, die Glut in anderen Menschen helfen auflodern zu lassen.

Genau das ist für mich Ostern. Jesus, angekündigt als Licht für die Welt, muss durch die Finsternis des Leidens und des Todes gehen, durch die Finsternis der Verlassenheit und der Ablehnung. Scheinbar ist sein Lebenslicht erloschen. Und seine Freunde spüren sein Feuer nicht mehr in sich. Erst, als sie die Funken der Erinnerung behutsamhervorkramen und mit Leben versorgen, lodert dieses Feuer wieder in ihnen und macht sie stark und mutig. Lässt sie selber Feuer fangen und andere mit ihrer Begeisterung anstecken.

Ich wünsche mir und uns, dass wir an diesem Osterfest die Glutnester in uns wieder entdecken und mutig in die Hand nehmen, ihnen wieder Leben einhauchen, damit es hell wird in uns und um uns herum. Und Jesus wird uns dabei sicher unterstützen!

Hermann Messerer




Advent 2021

Liebe Freundinnen und Freunde vom Kloster Säben,

alle Jahre wieder und trotzdem irgendwie überraschend steht wieder Weihnachten vor uns. Dieses Fest, so voller Emotionen, so voller Erinnerungen an liebe Menschen, an Traditionen in der Familie, so voller Erlebnisse rund um den Heiligen Abend und das Christkind. So viele Erwartungen auch auf Nähe, auf Zeichen der Verbundenheit, auf friedliche und fröhliche Stunden mit der Familie, mit den Kindern, mit Freundinnen und Freunden.
Bestimmt steht dieses Fest aber auch vor uns mit den Erinnerungen an das letzte Jahr, als nur eine ganz begrenzte Anzahl von Menschen sich treffen durfte, miteinander feiern und fröhlich sein durfte. Für viele dann durchaus auch ein trauriges Fest oder zumindest in einer ungewohnten Weise, auf eine andere Art gefeiert.
Vielleicht sitzt uns deshalb auch schon die Angst im Nacken, dass wir wieder nicht unbeschwert und frei miteinander feiern dürfen, weil noch nicht ganz klar ist, wie die Pandemie sich weiter entwickelt, ob wir unsere Kontakte wieder beschränken müssen und nicht alle besuchen dürfen, die uns wichtig sind, nicht von allen besucht werden können, die wir gerne um uns haben möchten.
Das Wüten des Coronavirus stellt uns vor schwierige Entscheidungen, politisch, privat, familiär, gesellschaftlich.
Und manchmal habe ich den Eindruck, dass sich die ganze Welt, das ganze Leben, alles Denken und Reden nur mehr dreht um Maskenzwang und Impfpflicht, um Inzidenzen und Krankenhausampel, um Abstand und Kontaktverbot. Und die Gräben zwischen Impfbefürwortern und Impfgegnern scheinen immer größer und immer tiefer zu werden.
Manchmal kommt es mir vor, als säßen wir alle miteinander in einem Boot und die auf der einen Seite rudern zurück, die auf der anderen Seite vorwärts. Jede Seite strengt sich an und investiert Kraft und Energie, und wir drehen uns nur im Kreis. Anstatt aufeinander zu schauen und aufeinander zu hören, wird nur stur an der eigenen Meinung, an der eigenen Überzeugung festgehalten. Dabei müsste es doch darum gehen, miteinander einen Weg in die Zukunft zu finden. In Rücksicht aufeinander Ideen auszuprobieren, damit wir alle ohne zu großen Schaden aus dieser Pandemie kommen, damit niemand untergeht oder verlorengeht, damit niemand am Ende alleine die große Rechnung bezahlen muss.

Und was kann uns Weihnachten in dieser Zeit, unter diesen Bedingungen, bei dieser Ausgangslage sagen?
Vielleicht, könnte ich mir vorstellen, war die Situation damals eine ähnliche. Sicherlich nicht zu vergleichen mit unserer Zeit heute. Alles war regionaler beschränkt. Nachrichten dauerten lange, bis sie sich verbreiteten, Menschenrechte, Grundrechte waren nicht bekannt. Aber die Hilflosigkeit, die Verzweiflung, die Verlorenheit vieler Menschen waren vielleicht ähnlich. Hoffnungslosigkeit hielt viele gefangen.
Und dann beschloss Gott, selbst nach dem Rechten zu sehen, selber auszuprobieren, wie dieses menschliche Leben funktioniert. Auf sich nehmen, sich darauf einlassen, ein Mensch zu werden. Ein Mensch mit all seinen Fragen und Aufgaben, seinen Erfolgen und Schwächen, mit all den Fragen von Beziehungen und zwischenmenschlichen Erfahrungen. Er ist Mensch geworden, um den Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und aus der persönlichen Erfahrung heraus Möglichkeiten und Chancen aufzuzeigen, wie das Leben gelingen kann, wie das Leben miteinander und mit Gott gelingen kann. Dass er eine einfache junge Frau ausgewählt hat und in einem armseligen Stall zur Welt kam, war die erste Provokation für die Reichen und Mächtigen in der Welt. Mit seiner Botschaft von einem Gott, seinem Vater, der nicht auf eine sture und blinde Erfüllung von Geboten und Vorschriften besteht, sondern immer wieder den Menschen in den Mittelpunkt stellt, hat er auch die Theologen und Schriftgelehrten seiner Zeit verunsichert und getroffen. Ihr religiöses Lehrgebäude, über Jahrhunderte aufgebaut und gepflegt, kommt ins Wanken, bekommt Risse.
Für sehr viele Menschen brachte er Hoffnung und Freude, Erlösung, Befreiung.
Vielleicht auch, weil er es zulässt, verraten und enttäuscht zu werden, verkauft und falsch verstanden. Er stellt sich und seine Überzeugung, seine Ideen von einer menschlichen Welt, von einem Zusammenleben aller Menschen vor, aber als Angebot. In seiner Liebe zu uns Menschen lässt Gott uns tatsächlich die Freiheit, selber zu entscheiden, woran wir uns orientieren, welche Schwerpunkte wir setzen, wie wir unser Leben gestalten.
Bei einem Abendgottesdienst vor dem Todestag von Freddie Mercury wurden einige Lieder von ihm und seiner Band „Queen“ gesungen. Unter anderem das Lied:

„This could be heaven“, „Dies könnte der Himmel sein“.
Für mich war das eine wunderbare Einstimmung in den Advent.

Wenn Freddie Mercury vom „kühlen Grübeln in diesen kalten Zeiten“ singt, vom „kalten Betrug und der unbarmherzigen Zurückweisung“ und davon, dass alles gut sein könnte, wenn nur dieser eine käme und bei ihm sitzen würde. Alleine, wenn er kommt, besänftigt er schon den unruhigen Geist. Und schon sein Lachen kann den Alltag verschönern.
Und er frägt weiter, warum sich Menschen all diese Grausamkeiten antun, warum sich die Menschen gegenseitig verletzten, einander die Würde und Selbstachtung zerstören, ja sich sogar gegenseitig das Leben nehmen.
Und er hält dagegen: Du weißt es: Diese Welt könnte der Himmel sein, könnte der Himmel für alle sein.
Für mich sehr adventliche Gedanken.

Ja, unsere Welt scheint oft kalt und hart, lässt Menschen in Dunkelheit stürzen, verzweifeln an den Menschen und der Welt. Raubt Freiheit und Glück, enthält Chancen und Entfaltung vor für ganze Völker. Vernichtet Hoffnungen durch bloßes Kalkül und Profitgier.
Aber, wenn jetzt dieser Eine kommen würde, dessen Lachen uns glücklich machen würde, dessen Nähe uns neue Orientierung geben könnte, dessen Beispiel uns lieben lehren könnte. Dann könnte es der Himmel für uns sein!
Eigentlich muss ich nicht im Konjunktiv schreiben, weil ja tatsächlich dieser Eine schon gekommen ist, uns seine Nähe geschenkt hat, sein Lachen, uns in seiner unendlichen Liebe angenommen und befreit hat.

Diese befreiende Erfahrung der Nähe unseres Gottes wünsche ich uns allen in dieser Adventszeit.

Hermann Messerer



August 2021
Termine

- 30. September bis 03. (oder 04.) Oktober 2021: Fahrt nach Brixen, Unterkunft im Priesterseminar, Besuch im Kloster Säben, Anmeldung zu dieser Fahrt bei Hermann Messerer
- 20. Oktober 2021, 18:00 Uhr: Stammtisch beim Steidle-Wirt in Regensburg?




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